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Foto Viktoriaschule 1945

Die Viktoriaschule 1945

Luftbild von der Viktoriaschule

Viktoriaschule aus der Luft

Viktoriaschule (2012)

Aus Anlass der 100-Jahr-Feierlichkeiten des Viktoria-Gymnasiums wurde diese Festschrift herausgebracht. Hiermit soll zurückgeblickt werden, auf die Wurzeln besinnen und prüfen, welche Ziele weiterverfolgt und ausgebaut werden sollten.
Diese Festschrift wurde bewusst bescheiden als Schulheft gestaltet, obwohl mit Viktoria, der Tochter von Kaiser Wilhelm II., die Schule gleichsam von königlichem Geblüt ist. Ein Heft, wie es viele Jahre lang von allen Schülern täglich benutzt wurde, in das sie alles Wichtige aus dem Unterricht notiert, mit nach Hause getragen und das Gelernte im besten Falle für das Leben genutzt haben. Bewusst hat Herr Fabisch, sich dabei in besonderer Weise an junge Leser gewandt, zu hoffen bleibt, dass sich auch ältere Leser begeistern lassen.

Im Hinblick auf seine Ziele will das Viktoria-Gymnasium aber auf keinen Fall bescheiden sein. Es soll erinnert werden an unsere Herkunft und es sollen „Könige des Wissens“ hervorgebracht werden, die für das Leben gerüstet sind und die Schule als Persönlichkeiten verlassen. Dieses lohnenswerte Ziel rechtfertigt alle Anstrengungen. Ihm fühlt sich die Viktoriaschule seit nunmehr 100 Jahren verpflichtet.

Am Anfang besuchten die „Viktoria“ die sogenannten „höheren Töchter“, einige von ihnen kamen aus den Nachbarstädten, in denen es keine vergleichbare Schule gab, später Kinder aus dem Bildungsbürgertum und heute Kinder aus allen gesellschaftlichen Schichten. Galt es in den ersten Jahren den Mädchen neue Lebensentwürfe bis hin zum Universitätsstudium zu ermöglichen und stand in den letzten Jahrzehnten die Erhöhung der Übergangsquote zum Gymnasium im Fokus der Aufmerksamkeit, so bemühen wir uns heute, die in internationalen Studien belegte Benachteiligung der Kinder aus den sogenannten bildungsfernen Schichten aufzuheben. Über die gesamten 100 Jahre hinweg lässt sich feststellen, dass alle Schüler, trotz unterschiedlicher Begabungen und Lebensumstände, Bildung als Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben anstreben. Lehrer und Eltern am Viktoria-Gymnasium haben sich der Aufgabe verschrieben, dieses Streben nach Bildung wach zu halten, die Schwierigkeiten auf dem Weg gemeinsam zu meistern, Rückschläge zu verkraften und gestärkt aus ihnen hervor zu gehen.

Nach dem Wahlspruch in der Eingangshalle.

„Möge das Glück hier wohnen und nichts Böses eintreten“ vielleicht ergänzt um: „Mögen die, die hinausgehen, gerüstet sein für ein verantwortungvolles Leben“