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Anreise/Anfahrt

Stolperstein "Auguste Romberg geb. Holberg"

Geboren am 21.01.1875

Vita

"Auguste ""Gustchen"" Romberg, geb. Holberg, wurde am 21. Januar 1875 in Herborn geboren. Sie war mit Emil Romberg verheiratet, mit dem sie am 15. Januar 1924 von der Berta-Krupp-Straße 9 in die Irmgardstraße 32 zog (nach Umbenennung durch die Nationalsozialisten ab 20.11.1937: Von-Seeckt-Straße 32), wo ihr Mann das entsprechende Haus erworben hatte. Das Ehepaar hatte keine Kinder. Mit dem Tod ihres Mannes, der am 28. Dezember 1937 nach Auskunft seiner Familienangehörigen an den Folgen früherer Folterungen durch die Gestapo starb, wurde Auguste Romberg Eigentümerin des Hauses in der Von-Seeckt-Str. 32.

Nach Kriegsbeginn wurde das Gebäude zum ""Judenhaus"" erklärt, in das nachfolgend viele jüdische Personen der Stadt zwangsweise einquartiert wurden. Nach den ersten schweren alliierten Luftangriffen auf Essen wurde das Haus in der Von-Seeckt-Str. 32 zur Unterbringung ausgebombter ""Arier"" geräumt, sodass Auguste Romberg am 29. April 1942 ins Barackenlager ""Holbeckshof"" in Essen-Steele gebracht wurde. Knapp drei Monate später, am 20. Juli 1942, deportierte man sie nach Theresienstadt in Tschechien. Sie wurde am 21. September 1942 im Vernichtungslager Treblinka/Polen ermordet.

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Literatur

"Hinken, Günter/Rudolph, Melanie/Völzke, Reinhard/Weiler, Sabine (2015): Stolpersteine in der Von-Einem-Straße und Von-Seeckt-Straße in Essen-Süd. Essen, S. 9, 14-18.

Zudem: Familienberichte von Anne Romberg aus Essen-Holsterhausen, Nichte von Emil und Auguste Romberg sowie Tochter von Oskar Romberg.

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Grund der Verfolgung

Grund der Verfolgung: Jüdin
Deportiert am: 21.07.1942
Deportiert nach: Theresienstadt

Stolperstein

  • Verlegt am 28.04.2015
  • Adresse: von-Seeckt-Str. 32
  • Stadtteil: Rüttenscheid
  • Steinlage: Link zum Kartenportal