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Giebel-Übergang

Giebel-Übergang vom kleinen zum größeren Arbeiterhaus

Foto Deilbachtal

Deilbachtal

Foto Eisenhammer im Deilbachtal

Eisenhammer im Deilbachtal

Foto Kupferhammer Kupferdreh

Kupferhammer in Kupferdreh

Aktuelle Infos

Es tut sich wirklich etwas im Deilbachtal. Am kleineren Arbeiterhaus wird am Samstag, den 17.03.2018, um 14:00 Uhr der neue Dachstuhl würdig und zünftig mit einem Richtfest gefeiert. Wenn die Termine unseres Oberbürgermeisters es zulassen, dann feiert er mit uns zusammen.

Wie bereits beim Herbstfest 2017 wird im Rahmen der Richtfestfeier auch für das leibliche Wohl gesorgt. Sie haben natürlich auch wieder die Möglichkeit, sich in den Gebäuden umzusehen, jetzt auch im Arbeiterhaus. Der ausführende Architekt und die Mitglieder des Konsortium stehen Ihnen vor Ort für Fragen zur Verfügung.

Kulturlandschaft Deilbachtal

Eisenhammer
Der Deilbachhammer ist der letzte auf Essener Stadtgebiet am originalen Standort erhaltene Eisenhammer. Das Gebäudeensemble besteht aus dem unmittelbar am Deilbach gelegenen Hammergebäude nebst maschinellem Inventar, dem ehemaligen Meisterhaus und einem Arbeiterhaus. Vermutlich ist der Deilbachhammer aus einer dem Deilmannschen Bauernhof zugehörigen bäuerlichen Schmiede entstanden und hat sich erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts zu einem eigenständigen Gewerbebetrieb entwickelt. 1917 durch einen Bruch der Hammerwelle als Gewerbebetrieb stillgelegt, wurden Hammergebäude und historische Technik 1936/37 in einer konzertierten Aktion von Industrie und öffentlichen Einrichtungen restauriert: Aus einem Gewerbebetrieb wurde ein Kulturdenkmal. Unzureichende Bauunterhaltung in Verbindung mit dem wassernahen Standort hat dem Ensemble in den letzten Jahrzehnten heftig zugesetzt. Zur Zeit wird in einer gemeinsamen Anstrengung von Bürgerengagement und Stadt versucht, das Denkmal instand zu setzen und einer nachhaltigen Zukunft als Denkmal zuzuführen.

Deilbachhammer, Eisenhammerweg 25a-c, 45257 Essen-Kupferdreh

Kupferhammer
Der Kupferhammer in Essen-Kupferdreh wurde 1550/51 von dem Essener Bürger Hans Frolynck gegründet und ist die älteste Fabrikanlage auf Essener Stadtgebiet. Der heutige Gebäudebestand stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und besteht aus Wohngebäude, Hammergebäude, Kutschenhaus und Kesselhaus. Seine gewerbliche Blütezeit erlebte der Kupferhammer ab 1838 unter den „Gebr. Möller“ aus Bielefeld-Brackwede. Erst 1940 erfolgte die endgültige Einstellung der Produktion, in den 1950er Jahren wurde durch einen Besitzerwechsel das bis dahin komplett erhaltene historische Maschineninventar verschrottet, ein Teil der Gebäude abgerissen und der Stauteich verfüllt. Hammergebäude und Kesselhaus sind heute Firmensitz der Werkstatt für Metallgestaltung Michael Stratmann, im Kutschenhaus zeigt das Ruhr Museum eine Ausstellung zur Kulturlandschaft Deilbachtal.

Kupferhammer, Nierenhoferstr. 8-10, 45257 Essen-Kupferdreh